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Mittwoch, 27. November 2013

Fieberträume


Das Fanart ist von diesem Zeichner: http://www3.atpaint.jp/faga/index.htm. Leider kann ich kein Japanisch und weiß daher seinen Namen nicht.

Beschreibung:
Titel: Fieberträume
Anime/Manga: Fairy Tail
Pairing: Gajeel x Levy
Genre: Romantik, Humor, Erotik
Disclaimer: Die Welt sowie die Charaktere gehören © Hiro Mashima, nur die Idee und deren Umsetzung gehört mir.
Geschrieben im Zeitraum vom: 13.04.2012 – 25.04.2012
Kapitelanzahl: Prolog, 6 Kapitel, Epilog
Hinweis: Diese FF spielt nach dem Timeskip und noch vor der Story Arc mit den „Großen Magischen Spielen“. Im Anime also irgendwann zwischen den Filler-Episoden. Die Handlung wird die Main-Story nicht beeinflussen, kann also als Side-Story des Originals gesehen werden.
Mein Wissenstand im Original während der Entstehung der FF: Anime Episode 126, Manga Kapitel 280.
Persönliche Anmerkung: Ich fand die Idee zu so einer FF mal ganz nett und amüsant. Ich denke, Gajeel kann es nicht schaden auch mal ein wenig zu schwächeln und wer weiß was da alles ans Licht kommt? Ich
bemühe mich die Charaktere IC zu treffen, entschuldige mich aber schon im Vorfeld, weil es mir zum Teil nicht gelingen wird. Es ist bei dem Thema auch ziemlich schwer weil es eben sehr untypische Szenen sein werden. Jedenfalls hat man die Figuren noch nie in einer ähnlichen Lage gesehen. Ich hoffe auch, dass ich manche Szenen so witzige rüber bringen kann wie sie mir im Kopf vorschweben. ^-^ Des Weiteren ist das nun meine erste FF seit Jahren die keine OS ist, sondern ein paar Kapitel hat. Es werden zwar nicht viele, aber es ist doch etwas anderes.

Ich wünsche euch gute Unterhaltung!
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Hier gehts zu den Kapiteln:
Prolog
1. Kapitel - Lilys Problem
2. Kapitel - Träume
3. Kapitel - Ich bin bei dir
4. Kapitel - Auf Tuchfühlung
5. Kapitel - Distanz
Epilog

Diese Fanfiction wo anders lesen: Animexx oder fanfiction.de

Leser-Reaktion: Fanarts

Freitag, 12. April 2013

Fanarts zu "Fieberträume"

Hier und unter dem Label "Leser-Fanarts" möchte ich euch immer die Bilder presentieren die Leser zu meinen FFs gezeichnet haben.
Es sind allesamt schöne Werke und ich freue mich unglaublich damit und mit der Tatsache das ich mit meinen Geschichten andere inspirieren und zum zeichnen anregen kann.

Hier also zwei schöne Fanarts zur FF "Fieberträume"

Das erste Bild hat mir NekoAsuka gezeichnet und ich bedanke mich recht Herzlich dafür und das ich es hier hochladen darf.


Dieses Bild stammt von Shiranui- / PierceVilliers und ich finde sie hat die Farben so wie die Stimmung einfach Super in diesem Bild eingefangen. Und Gajeels Shirt finde ich einfach cool... Ich besitze auch das Original-Bild und da leuchten die Farben noch viel kräftiger.


An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals herzlich bei euch Beiden! Vielen Dank für diese beiden tollen Fanarts zu meiner FF! *freu*

Donnerstag, 11. April 2013

Fieberträume - Epilog (Finale)

Epilog:

Das Gras kitzelt sie an ihren Füßen und Beinen. Die Blumen, die hier tagsüber in allen Farben und Formen blühen, haben ihre Blütenblätter geschlossen. Einheitlich leuchten sie im fahlen Licht des Mondes und schwingen mit dem lauen Sommerwind, der auch mit ihrem Haar spielt. Levy fühlt sich frei und unbeschwert. Klare Luft strömt in ihre Lungen und bringt sie dem Gefühl dieser Freiheit immer näher. Wie eine Elfe läuft sie nahezu tänzelnd über die nächtliche Wiese. Ihr hauchzartes, weißes Kleid bleibt dabei am Kniehohen Gras immer wieder haften und erscheint wie eine Schleppe in diesem dunkelgrünen Meer.

Fieberträume - Kapitel 6

6. Kapitel: Dankeschön

Seit diesem fiesen Streich, sind nun mehr als zwei Wochen vergangen. Lily war an jenem Tag noch einmal bei ihr gewesen und hat sich nochmals für Gajeels Verhalten entschuldigt. Levy hat dem Exceed gesagt, dass sie in Ordnung sei und sie auch mit Schuld an diesem Desaster hatte. Sie wusste schon bevor Lily ihr es bestätigt hat, dass Gajeel es nicht böse gemeint hat. Und doch, war da noch ein Gefühl von Traurigkeit in ihr zurück geblieben. Sie hätte sich ehrlich gefreut wenn er selbst zu ihr gekommen wäre und sich bei ihr entschuldigt hätte.

Fieberträume - Kapitel 5

5. Kapitel: Distanz

Ein leises stöhnen entweicht ihren Lippen, während er sacht ihren Rücken hinab streicht. Seine Nase hat er an ihrer Halsbeuge vergraben und atmet ihren Duft tief ein. Ihr heißer Atem streift sein Ohr und jagt ihm wohlige Schauer über den Rücken. Er beginnt, hauchzarte Küsse auf ihrer Schulter zu verteilen, küsst sich so den Weg zu ihrem Hals und ihre Wange hinauf ehe er ihre Lippen findet.

Fieberträume - Kapitel 4

4. Kapitel: Auf Tuchfühlung

Da es Gajeel heute schon besser geht, hat Levy den Vormittag in der Gilde verbracht und sich der Bibliothek wieder zugewandt. In den drei Tagen ihrer Abwesenheit waren Mira und Kinana ziemlich fleißig. Sie haben ihr sämtliche Bücher nach dem Alphabet, Stoßweise hinausgelegt. Sie musste sie nun nur noch in eine Liste aufnehmen, sortieren und zurück in die Regale räumen, von denen noch ein paar dazu gebaut werden müssen.

Fieberträume - Kapitel 3

3. Kapitel: Ich bin bei dir

Das flackernde Licht der Kerze am Nachttisch, wirft sanfte Schatten auf sein Antlitz. Schweißperlen glitzern in diesem rötlichen, schummrigen Licht auf seinem Körper, während sich seine Brust noch heftig hebt und senkt. Levy wringt seufzend den Lappen aus und tupft ihm den Schweiß vom Gesicht und von der Brust. Der letzte Fieberanfall war heftig, aber nicht mehr so schlimm wie in der Nacht zuvor. Nur langsam wird Gajeel ruhiger und das keuchen, das bis eben noch den Raum erfüllt hat, beginnt sich zu legen.

Fieberträume - Kapitel 2

2. Kapitel: Träume

Es ist alles dunkel um ihn herum. Er sieht kaum die Hand vor Augen, doch mit den nächsten Schritten die er vorsichtig wagt, werden langsam Umrisse deutlich. Er befindet sich scheinbar in einem Wald, ringsherum ragen hohe Bäume auf und das Dickicht zu ihren Wurzeln ist dicht und verwuchert. Der Fauna zu Urteilen, handelt es sich um einen dichten Wald hoch im Gebirge. Die Luft ist frisch und klar, und dennoch hat es etwas Bedrückendes und er meint kaum Atmen zu können.

Fieberträume - Kapitel 1

1. Kapitel: Lilys Problem

„Wo soll ich die hinlegen?“, erklingt Kinanas Stimme neben Levy und diese schaut mit staubiger Nase von einem Buch auf. „Hier hin bitte…“, deutet die Scriptmagierin auf einen Stapel Bücher, wo Kinana ihren Stapel dazu legt und wieder hinter dem Regal verschwindet. Levy hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche verbliebene Bücher in der Gildenbibliothek zu sortieren und auszumustern. Die Bibliothek in der neuen Gilde ist um vieles Kleiner als in der Alten und in diesem Kellerzimmer ist es feucht und muffig.

Fieberträume - Prolog



Fieberträume


Prolog:

Er hat es wieder einmal geschafft. Genervt kommt er auf die Beine und reibt sich die Nase, wo Levys Handtasche ihn mit voller Wucht getroffen hat. „So ein Biest…“, murrt er und schaut in die Richtung in der Levy verschwunden ist. „Verschwinde doch einfach! Gajeel, du Blödmann!“, hatte sie geschrien, während sie davongelaufen ist. Sie ist wütend und verletzt, das konnte man ihr deutlich anhören. Noch einmal hallen ihre Worte in seinem Kopf wieder. Mit in die Hüften gestemmten Armen, seufzt er geschlagen und kickt einen kleinen Stein weg. Im Grunde hatte sie ja Recht, er ist ein Blödmann und dabei hatte der Tag gar nicht so übel angefangen.
Sie hatten den Auftrag, eine Route zu Wählen und ein Grab zu finden. Bei der ersten Prüfung hatten sie das Glück, den Weg zu erwischen auf dem sie keinen Gegner begegnet waren. Levy nannte es jedenfalls Glück, er ist anderer Meinung.
Anschließend sollten sie das Grab des ersten Gildenmeisters finden und hätten dafür sechs Stunden Zeit. Zuerst unterhielten sie sich noch, welchen Weg sie lang gehen sollten, doch dann kam unsicheres Schweigen auf. Er ist von Haus aus nicht gesprächig und bei ihr fällt es ihm ohnehin schwer. So hat er einfach angefangen sich über alles Mögliche aufzuregen. Angefangen von der Tatsache dass er in der ersten Runde um einen Kampf gebracht wurde, bis zu diesen riesigen langweiligen Monstern.
Als Levy sich dann beschwert, weil er nur das Kämpfen im Kopf hat und sich nicht um sie kümmern würde, obwohl er sich als ihr Partner aufgedrängt hat, hat ein Wort das andere gegeben. Gajeel könnte sich Ohrfeigen! Warum ist er auch immer so gemein zu ihr? Etwa weil ihr wütend funkelnder Blick so untypisch und schön an ihr ist? Weil sie niedlich ist wenn sie sich so aufregt?
Gajeel sieht ja ein dass er wieder einmal zu weit gegangen ist. Er hätte sie eben nicht so von oben herab behandeln dürfen. Weshalb muss er auch immer auf ihrer Größe rum reiten? Dabei findet er sie doch genau Richtig, so wie sie ist. Dass sie ihn an Stärke nie übertreffen könnte, liegt doch ohnehin auf der Hand, aber er bräuchte ihr nicht immer wieder an den Kopf zu werfen wie klein und schwach sie doch ist. Denn das ist sie nicht.
Er würde sich irgendwie entschuldigen müssen, hat er sich vorgenommen. Aber ein „Tut mir leid“ wird er bestimmt nicht über seine Lippen bringen, er würde es sie irgendwie anders spüren lassen, dass er es nicht so gemeint hat. Um sie hier, auf dieser unbekannten Insel, nicht zu verlieren, setzt er sich also in Bewegung und legt gleich mal einen Schritt zu. Weit konnte sie ja ohnehin noch nicht sein.
Plötzlich dringt ihr Schrei an sein feines Gehör und er ist schon auf dem Sprung. Etwas muss passiert sein. Ist sie gestürzt? Oder ein wildes Tier?! Als ihre Schreie nochmals zwischen den Bäumen verhallen steigt leichte Panik in ihm auf.
Auf einmal ist die Umgebung in einen seltsamen Nebel getaucht. Aus irgendeinem Grund kommt ihm die Gegend so vertraut vor, als wäre er hier schon öfter gewesen. „Nein…“, seine eigene Stimme flüstert in seinem Kopf. „Es ist alles meine Schuld… wäre ich doch nicht so ein Arsch gewesen… sie wäre nie weg gelaufen…“, spricht die Stimme in seinem Kopf weiter und Gajeel schüttelt kurz den Kopf.
„Was geht ihr vor?!“, entfährt es ihm, als er durch ein Gebüsch bricht. Ihm ist, als wäre es nicht das erste Mal. Sogar das kleine Eichhörnchen auf dem einen Ast, ist das Selbe und es schaut ihn genauso verschreckt an wie beim letzten Mal.
Wieder hört er Levys Stimme, die von Angst und Schmerz nur so durchzogen ist. Ihre Stimme weißt ihm den Weg und mit jedem Schritt fühlt er sich als würde er schwerer und langsamer vorankommen. Schweiß steht ihm auf der Stirn während er weiter hastet, seinen Seesack dabei fallen lässt und aus der Baumreihe auf eine Lichtung stolpert.
Levy kreischt markerschütternd auf und Gajeel gefriert das Blut in den Adern. Er hat diesen Schrei schon einmal gehört, er ist diesen Weg schon einmal… nein… mehrere male gelaufen und nun ahnt er bereits wie es ausgehen wird. Er wagt kaum hinzusehen, doch er kann sich nicht abwenden. Mit einem aufblitzen, fährt das Schwert gen Boden und mit einem grässlichen weichen Geräusch, ist es mit einem mal totenstill. Er kommt zu spät!
Levys Aufschrei wird erstickt und er hallt noch einige male in seinem Kopf wieder. Ohne selbst Macht über seinen Körper zu haben, läuft er weiterhin auf sie und ihre Feinde zu. Die beiden Magier von Grimoire Heart grinsen ihn dreckig an, doch er kann sie nicht erreichen. Als er bei Levy ankommt, sind die Beiden verschwunden, aber ihr lautes hämisches Lachen hallt noch zwischen den Bäumen wieder.
Seine Augen sind geweitet und allmählich beginnt er zu zittern. Levy liegt zu seinen Füßen, bewegungslos, Blutüberströmt und zugerichtet. Der gelbe Stoff ihres Kleides ist mit Blut getränkt und die Blutlache vergrößert sich zusehends. Mit zittrigen Augen, schaut Levy noch zu ihm auf, während es ihren zierlichen Körper schüttelt und ein blutiges Rinnsal aus ihrem Mundwinkel quellt. Ihr Gesicht ist von Schmerz und Verzweiflung verzerrt, ehe sie ihren letzten Atemzug tut. Ihre leeren, gebrochenen Augen scheinen tief in seine Seele zu blicken. Erst dann vermag er sich aus seiner Starre zu lösen, stürzt auf sie zu und zieht sie in seine Arme, ruft ihren Namen gen Himmel.

„Levy!!“, durchschneidet seine brüchige und heißere Stimme die Stille im Zimmer. Er hat seinen Arm noch nach ihr ausgestreckt, als er realisiert dass er schweißgebadet in seinem Bett sitzt. Erleichtert keucht er auf und schlägt seine Faust in die Matratze nieder. „Schon wieder…“, knirscht er leise und fasst sich an die Stirn. Seit damals, hat er hin und wieder diesen Traum. „Beruhige dich… es ist alles gut… ich bin nicht zu spät gekommen!“, flüstert er zu sich selbst, versucht seinen wilden Herzschlag zu beruhigen.
Er war nicht zu spät gekommen. Grade noch im letzten Moment konnte er das Schwert aufhalten. Noch ehe er seine Aufmerksamkeit den Feinden widmete hatte er es auch noch geschafft sich mit den Worten: „Es ist schwer, jemanden zu finden, der so klein ist wie du. Also weiche mir nicht von der Seite!“, indirekt bei ihr zu entschuldigen. Er weiß, dass sie ihn verstanden hat. Er hatte sie in dem Moment gerettet, also warum quält ihn dieser Traum nun wieder?
Keuchend fasst er sich wieder an die Stirn. Sie fühlt sich seltsam heiß an und er hat höllische Kopfschmerzen. Sogar das fahle Licht des Mondes, das durchs Fenster fällt, schmerzt in seinen roten Augen. Die Luft im Zimmer ist stickig und er meint kaum Luft zu bekommen. Erleichtert, dass es nur ein Albtraum war, lässt er sich erschöpft zurück in die Kissen fallen und versucht wieder einzuschlafen.


Fortsetzung folgt....!