Freitag, 17. Mai 2013

Levy´s Trainings Tagebuch - Kapitel 1

1. Kapitel: 1. Tag – Klein und Schwach

„Sie scheint sich zu verspäten?“, weist Lily zum wiederholten Male darauf hin und linst seinen Partner kritisch an, der schon seit einer halben Stunde in seinem Kaffee rührt. „Ja“, antwortet dieser nur und leert seine Tasse endlich. „Auch egal… sie wird schon kommen…“, tut Gajeel es dann ab, wobei ihm doch deutlich anzuhören ist, dass er genervt ist. „Du hast mir jetzt noch immer nicht gesagt, was du damit bezweckst?“, beginnt Lily ihn wieder zu löchern und nippt an seiner Milch.
„Womit?“, antwortet Gajeel mit einer Gegenfrage und es wird deutlich dass er ziemlich gut ist, wenn es darum geht sich dumm zu stellen. „Du weißt was ich meine! Was hast du vor?“, setzt Lily nach und so langsam bringt der Dragon Slayer, ihn mit seinem Schweigen und seinem blöden Grinsen, das er hinter der Zeitung versteckt, auf die Palme. „Muss ich immer gleich was vorhaben? Vielleicht will ich nur nett sein?“, kommt es von Gajeel der es förmlich genießt, seinen Partner so auf die Folter zu spannen. „Also bitte… das glaubst du doch wohl selbst nicht?!“, murrt Lily und erntet einen leicht eingeschnappten Blick von Gajeel. „Was soll denn das heißen?“, knurrt er nur und schlägt die Zeitung seufzend zu.
„Ganz einfach, denk doch mal nach…“, beginnt der Dragon Slayer und linst Lily grinsend an. „S-Rang-Magier ist gleich… S-Rang Mission… das heißt mehr Arbeit und mehr Kohle!“, erklärt Gajeel es ihm in Stichworten und so langsam beginnt Lily sich etwas darunter vorzustellen. „Also hast du vor, ein Team mit ihr zu bilden, sollte sie durch die Prüfung kommen?“, schlussfolgert Lily und sieht ihn fragend an. „Das bleibt abzuwarten“, antwortet Gajeel nur darauf und bestellt sich noch ein Wasser bei Mirajane, die gerade wieder aus der Küche zurückkommt.
„Warum ausgerechnet Levy? Ich meine, du bist auf einer Mission doch viel lieber allein“, hakt Lily nun nach und ahnt, dass da vielleicht noch etwas dahinter stecken könnte. Lily weiß wie ehrgeizig Gajeel sein kann und in der letzten Zeit hatte er immer mehr das Gefühl dass die Missionen auf die sie gingen, ihm nie zu schwer oder zu anstrengend sein konnten. Der Dragon Slayer scheint nicht vollkommen ausgelastet zu sein und so will er dem wohl Abhilfe schaffen. Und da wäre noch die Sache mit dem Vertrauen. Es hat ihn ganz schön getroffen dass er nicht zur Prüfung nominiert wurde, das hat er ihm deutlich angesehen. Vielleicht will er so beweißen dass er doch Teamfähig ist und man ihm vertrauen kann?
„Ich schulde ihr noch was… außerdem hat sie es verdient durch die Prüfung zu kommen. Sie mag zwar nicht so aussehen, aber sie hat ganz schön was drauf“, erklärt Gajeel ihm weiter und ein seltsames Lächeln spielt um seine Lippen. Lily ist davon ziemlich überrascht. Er hat noch nie gehört, dass Gajeel jemanden gelobt oder bewundert hätte. Scheinbar ist Levy da eine Ausnahme. „Verstehe schon…“, antwortet Lily ihm dann grinsend und schaut ihn zweideutig an. „Die Kleine gefällt dir“, deutet er an und bemerkt Gajeels Zusammenzucken. „Die Kleine ist nichts für mich! Sie ist nur eine gute Magierin die meine Unterstützung verdient hat“, redet er sich, nachdem er kurz nach den richtigen Worte gesucht hat, raus. „Na wenn du das sagst?“, antwortet Lily darauf und wirkt wenig überzeugt.
Gajeel widmet sich seinem Wasser und fragt sich, wo sie denn nur so lange bleibt. Lily hat schon Recht. Er bevorzugt es, alleine auf Mission zu gehen. Doch seit geraumer Zeit denkt er darüber nach, es wenigstens mal mit einem Team zu versuchen. Ein oder zwei Leute für den Anfang, auf keinen Fall mehr. Und er hätte das Sagen, das ist ja wohl klar. Aus irgendeinem Grund ist ihm als erstes Levy eingefallen. Als sie gegen Luxus gekämpft haben, hat er ja gesehen was sie drauf hat. Sie hat im Grunde alles was ihm fehlt. Köpfchen…
Er ist gut darin das Ziel einer Mission zu erreichen und auch mit Erfolg zu beenden. Wenn er allerdings auf Runen und dergleichen stößt, hilft ihm nur rohe Gewalt und bereitet ihm meistens zusätzlich noch mehr Ärger und Umstände. Ein Magier der sich mit Runen auskennt, wäre also von Vorteil. Doch das aller komischste daran ist, egal welche Magier er sich auch in Gedanken durch geht, mit ihr könnte er sich ein Team am ehesten Vorstellen. Und das, wo er ihr damals so übel mitgespielt hat.
Aber ist das alles wirklich der alleinige Grund warum er sich ihr gestern als Partner aufgedrängt hat? Im Grunde hat er nur gehandelt ohne wirklich darüber nachzudenken. Er hat nur gewusst dass sie mit einem ihrer zwei Verehrer keinen Meter gegen die Anderen haben würde. Also hat er beschlossen, das selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht denkt ein Teil in ihm auch unbewusst daran, etwas bei ihr gut machen zu müssen?
„Gajeel, wir müssen reden!“, erklingt eine ziemlich forsche und ernste Stimme hinter ihm. Ohne sich umzuwenden und nicht mal der Stimme wegen weiß er, wer hinter ihm steht. Er wundert sich allerdings warum sie erst heute bei ihm auftauchen und ihn zur Rede stellen. „Was?“, murrt er kalt und wendet sich zu den Beiden, die hinter ihm stehen, um. So wie es aussieht, haben sie sich endlich getraut zu ihm rüber zu kommen. Beobachtet haben sie ihn ja bereits seitdem er das Gildengebäude vor fast zwei Stunden betreten hat. Scheinbar haben sie nur abgewartet, bis Mirajane wieder in die Küche verschwunden ist.
„Was hast du vor Gajeel?!“, zischt Jet ohne lange um den heißen Brei herum zu reden. „Jetzt fängt der auch noch damit an…“, seufzt der Dragon Slayer genervt. „Was denkst du wohl? Ich lulle das niedliche Schneckchen ein, versuche ihr zu imponieren und schleppe sie dann ab!“, antwortet Gajeel ihm trocken und Lily neben ihm wird kreidebleich im Gesicht.
„Du… du….“, kämpft Jet hervor und hat alle Mühe sich zu beherrschen, während er seine geballte Faust erhebt. „Jet… lass dich nicht verarschen… “, ruft Droy ihn zur Ordnung und packt ihn fest an der Schulter. Es liegt doch nur so auf der Hand, dass Gajeel ihn damit nur provozieren will. „Wer sagt hier, dass ich ihn verarsche?“, setzt Gajeel noch einen drauf und grinst ihn dreckig an.
„Du perverses Schwein!“, ruft Jet aus und will sich auf Gajeel stürzen, doch Droy hält ihn mit einem „Pass auf! Da kommt Mira!“, zurück. Als die weißhaarige Magierin wieder aus der Küche kommt und an der Spüle ein paar Gläser spült, ist mit einem mal jegliche Aggression wie weg gewischt.
Leise murrend und etwas in sich hinein knirschend nimmt Jet neben Gajeel platz, während Droy den Barhocker auf seiner anderen Seite besetzt. „Du… bluffst nur, hab ich Recht?“, flüstert Lily, der auf der Theke sitzt, dem Dragon Slayer zu und erntet einen empörten Blick von ihm.
„Wofür haltet ihr mich eigentlich?!“, fährt Gajeel auf und schüttelt den Kopf, ehe er erst Lily anfunkelt und dann seine beiden Sitznachbarn. „Als ob ich so eine Masche nötig hätte so wie ihr?“, murmelt er in sich hinein und nimmt einen Schluck, ehe er stur nach vorne schaut.  Irgendwie kommt er sich richtig belagert vor und ein unwohles Gefühl kommt bei all der Nähe in ihm auf. „Du führst also nichts… widerwärtiges und schändliches im Schilde?“, hakt Jet nun noch mal leise nach und klingt dabei deutlich besorgt.
„Vollidiot!“, antwortet Gajeel ihm darauf nur. „Die Kleine ist nicht mein Fall…“, verschränkt Gajeel seine Arme vor der Brust und überlegt noch im selben Moment ob es klug war, das so zu formulieren. „Ich schulde ihr noch was, das ist alles“, hängt er seinen Worten jetzt deutlich weniger streitsüchtig an und greift zu seinem Wasserglas.
„Was denn?! Versuchst du wieder gut zu machen, dass du sie damals an den Baum genagelt hast?! Dafür reicht dein Leben nicht mehr aus!“, keift Droy nun los, worauf sogar Jet auf der anderen Seite zusammen zuckt. Gajeels Griff verfestigt sich um das Glas, ehe seine Miene sich versteinert. „Droy…“, funkelt Jet zu seinem Freund hinüber und versucht ihm Einhalt zu gebieten. Allein schon Levy zu liebe, hatten sie damals beschlossen, das Thema nie wieder aufzugreifen.
Lilys Gesichtsausdruck ist noch immer kalkweiß, während sein Blick auf Gajeel ruht. Ihm ist sein zusammenzucken nicht entgangen und nun herrscht drückendes Schweigen. „Macht euch keinen Kopf… ich krümme ihr kein Haar und ihr Höschen bleibt auch da wo es ist…“, Gajeels Stimme ist kalt wie Eis, als er die Diskussion beendet und endlich einen Schluck seines Wassers nimmt.
„Wir klären das nach der Prüfung!“, hängt Gajeel dann noch an, verweist auf die Tatsache dass Mira ihm ein Verbot auferlegt hat und erhebt sich von seinem Platz. Jet und Droy wirken nun sichtlich betroffen denn auch ihnen ist der Wandel von Gajeels Gemütszustand nicht entgangen. Sie sind zu weit gegangen und das wissen sie. Eigentlich haben sie es ihm ja selbst bereits verziehen, nur manchmal kommt es eben wieder in ihnen zum Vorschein und sie verfluchen sich dafür, dass sie sich nicht beherrschen können. Wenn Levy das erfährt, wird es bestimmt ein Donnerwetter geben.
„Ah… da kommt meine VERABREDUNG…“, grinst Gajeel nun zufrieden. Als Jet und Droy sich umwenden, sehen sie allerdings noch niemanden. Lediglich die Eingangstür zur Gilde wird aufgestoßen und eine zierliche Magierin mit blauen, zerzausten Haaren und wehendem gelben Kleid kommt herein gestürmt. Mit einem knappen „Guten Morgen“ an die ersten Bekannten die sie passiert, nimmt sie gleich zwei Stufen der Treppe auf einmal und hetzt auf die Theke zu.
„Mira! Einmal Frühstück zum mitnehmen!“, fordert Gajeel bei der Weißhaarigen an und richtet seinen Blick streng auf Levy, die vor ihm zu stehen kommt und nach Atem ringt. „T… tut mir leid… ich… ich hab… verschlafen…“, bringt sie hervor und stützt ihre Hände auf ihre Knie, ehe sie weiter nach Luft jappst. „Ist mir gar nicht aufgefallen…“, murrt Gajeel und verschränkt die Arme vor der Brust. „W…wartest… du schon… lange?“, schaut sie, mit von der Anstrengung roten Wangen, zu ihm auf. „Tut mir wirklich leid…“, wiederholt sie und schaut ihn mit diesen großen und glänzenden Augen an.
Bei dem Augenaufschlag den sie Gajeel schenkt ist ihm, als hätte ihn irgendetwas Schweres am Kopf getroffen. Jedenfalls findet er keine Worte um sie zurrecht zu weisen. „Jaja… schon gut! Sieh zu dass das nicht noch mal vorkommt!“, tippt er mit einem Finger gegen ihre Stirn und nimmt nun das Lunchpacket entgegen, welches Mira ihm hinhält. „Hier, Frühstück! Wir gehen!“, kommt es knapp von ihm, während er Levy das Päckchen übergibt und sich in Bewegung setzt. „Wo… wo gehen wir hin?“, fragt sie eilig, während sie ihm sofort folgt. Sie will ihn nicht noch mehr verärgern, indem sie sich vielleicht noch gemütlich an die Bar setzt und ein paar Wörter mit ihren Freunden wechselt. Wo es ihr gerade auffällt, fragt sie sich was Jet und Droy überhaupt von ihm wollten? Es ist ein offenes Geheimnis, dass sie nicht gerade gut auf Gajeel zu sprechen sind.
„Das wirst du sehen wenn wir da sind!“, hat Gajeel ihr geantwortet und ist einfach weiter gegangen. Aus einem bestimmten Grund ist seine Laune auf dem Tiefpunkt. Dabei war er heute Morgen noch gut gelaunt und das kommt eigentlich nie vor. Sogar Lily ist das aufgefallen. Schuld daran ist nur dieser Pflanzen-Magier mit seiner blöden Anmache. Und das Allerschlimmste ist, dass er auch noch Recht hat.
Er würde nie wieder gut machen können was er ihr und ihren Kameraden damals angetan hat und wenn er sie durch zehn Prüfungen bringt. Es ist wie Droy gesagt hat, der Rest seines Lebens würde dafür nicht ausreichen. Wie dumm ist er bloß, dass er überhaupt nur im Entferntesten annehmen kann, sie würde jemals in ihrem Leben ein Team mit ihm bilden? Das ist so unwahrscheinlich als das Eiszapfen in der Hölle wachsen würden. Gajeel muss einsehen, dass er sich scheinbar in eine Idee verrannt hat, die keinerlei Chance hat umgesetzt zu werden.
„Was wollten Jet und Droy eigentlich von dir?“, unterbricht Levys Stimme, die immer noch atemlos klingt, seine Gedanken. „Nichts wichtiges, sie wollten nur die Zeitung…“, antwortet Gajeel nur und schlägt den Weg nach Osten ein. „Ach so…“, tut Levy es nach dieser Antwort ab. Allein der Tonfall seiner Stimme lässt sie wissen, dass er es ihr ohnehin nicht erzählen würde, weil er einfach nicht wollte. Das mit der Zeitung ist doch nur eine Ausrede. Levy ist sich Sicher, dass Jet und Droy aus einem bestimmten Grund bei ihm waren. Sie machen sich Sorgen um sie und sie weiß doch nur zu gut, dass sie sogar auf Gajeel eiferstüchtig sind. Dabei haben sie dazu doch wohl wirklich keinen Grund. Levy ist nicht der Meinung, dass Gajeel irgendein privates Interesse an ihr hätte. Oder etwa doch?
„Ach hör auf zu spinnen Levy! Da ist nichts! Konzentrier dich jetzt einzig und allein auf dein Training und die Prüfung!“, ermahnt Levy sich im Geheimen und bekommt einen ganz entschlossenen Ausdruck im Gesicht, während sie Gajeel schweigend durch die Stadt folgt.

Im östlichen Wald angekommen, erlaubt Gajeel ihr endlich sich einen Happen von ihrem Frühstück zu genehmigen. Nach dem Weg hierher ist sie auch endlich vollkommen wach und so kann es nun frisch gestärkt losgehen. Nach einer gemeinsamen Aufwärmrunde, in der sie einige Hundert Meter gelaufen sind, folgen 100 Liegestütze die Levy hinter sich bringen muss. Natürlich fällt es ihr nicht so leicht wie Gajeel und Lily, die lange vor ihr fertig sind, aber das ist in Ordnung. Die Beiden sind immerhin besser trainiert als sie. Nach einer Runde Auflockerungsübungen, ist es nun an Levy, ihre Verteidigungstechniken und Angriffstechniken vorzuführen.
Gajeel will sich ein Bild von ihrem Können und ihren Fähigkeiten verschaffen. So steht er am Rand und beobachtet wie Levy immer wieder auf Lily, der sie begleitet hat, losgeht und ihn attackiert. Lily gelingt es problemlos ihre Angriffe zu blocken oder ihnen auszuweichen. Als es daran geht Levys Verteidigung zu testen, hält Lily sich auch deutlich zurück um sie nicht zu verletzten oder zu entmutigen.
Gajeel beobachtet das Geschehen und seufzt missmutig. Es läuft nicht gerade wie er es sich vorgestellt hat und so greift er Schlussendlich mit einem Überraschungsangriff ein. Gerade noch im letzten Moment kann Levy seinem Eisen-Rammbock ausweichen und sich wieder auf die Beine kämpfen. „Jetzt mal ernsthaft verstanden?!“, ruft Gajeel ihr zu und bringt sich wieder in Angriffsposition. Levy rechnet wieder mit seinem Rammbock, so ruft sie ihre Magie an und lässt mit dem Wort „Wall“ einen gemauerten dichten Schriftzug entstehen der Gajeels Attacke fast bis zur Gänze abblocken kann.
„Gar nicht schlecht…“, grinst Gajeel ihr über das Wort hinweg zu und ein leichter Rotschimmer bildet sich auf ihren Wangen. „D…danke“, antwortet sie und auf einmal geht alles ganz schnell. Mit einer Geschwindigkeit, die ihre Augen nicht erfassen konnten, ist Gajeel über das Wort hinweg und direkt vor ihr. Levy kann nicht mehr reagieren und findet sich bald darauf halb auf dem Boden, wobei nur Gajeels Hand an ihrem Rücken sie von dem kalten Untergrund bewahrt, wieder. Eine stumpfe Eisenklinge ruht dabei an ihrem Hals und übt leichten Druck aus, um ihr den Ernst der Lage zu verdeutlichen.
„Du lässt dich viel zu leicht ablenken…“, flüstert er ihr zu und lässt von ihr ab. „Konzentrier dich! Ansonsten wars nicht so schlecht“, fordert er sie auf und schenkt ihr ein kleines Lob, um ihr nicht vollständig den Mut zu nehmen. Ihr Blick verrät ihm, dass ihre Unsicherheit immer mehr wächst und das ist gar nicht gut. „Ja…“, murmelt sie und kommt auf die Beine. „Was? Was hast du gesagt? Ich kann dich so schlecht verstehen…“, hakt Gajeel nach und nimmt eine Hand an sein Ohr, um ihre Worte besser zu hören. Levy weiß dass er sich nur so taub stellt. Er ist ein Dragon Slayer und die hören für gewöhnlich besser als normale Menschen und Magier. „Ja!“, ruft Levy dann aus und ihre Stimme ist um eines Überzeugter. „Genau das will ich hören!“, antwortet Gajeel zufrieden, während er sie mit seinem Blick fixiert. Levy fühlt sich von seinen Augen wie gebannt und bewegungsunfähig.
„Kann’s weiter gehen?“, fragt er sie nun und Levy nickt nach einem kurzen zögern. Wieder legt sich Gajeels Hand hinter sein Ohr, während er sie mit zusammengekniffenen Augen und abwartend ansieht. „Ja! Kann weiter gehen!“, kommt es von Levy laut, während sie ihre Statur strafft und fast schon vor ihm aufsalutiert. „Na, dann zeig was du sonst noch drauf hast“, fordert Gajeel sie grinsend auf und bringt sich auf Abstand um ihr einen weiteren Angriff entgegen zu schleudern.
Eine ganze Weile, tauschen Gajeel und Levy sich gegeneinander Attacken aus, sie schenken sich nichts, obwohl Gajeel darauf achtet sie nicht aus versehen zu verletzen, denn dann könnten sie die Prüfung gleich abhacken. Etwas später mischt sich auch Lily, nach Gajeels Aufforderung, wieder dazu und Levy wird ganz schön gefordert. Immerhin muss sie nun auf zwei Gegner achten.
Ihre letzte Attacke „Fire“ erlischt schon beinahe, bevor sie bei Gajeel ankommt. Der Dragon Slayer braucht sie nur mit der Hand von sich zu schupsen und schon ist der Angriff pariert. „Wars das etwa schon?“, entkommt es ihm ungläubig und schaut auf Levy hinab, die in die Knie gegangen ist. Ihr Atem geht schwer und auch sonst sieht sie ziemlich mitgenommen aus. „Ich glaub das Reicht fürs erste…“, kommt Gajeel zum Schluss und er erkennt auch das Problem, weshalb Levy nun so fertig ist. „Gajeel…“, spricht Lily ihn an, wird aber ignoriert. „Du musst deine Energie und Magie geschickter einteilen….“, beginnt Gajeel zu erklären und ignoriert Lily. Er hasst es unterbrochen zu werden. „Gajeel…“, ist da wieder Lilys Stimme hinter ihm und diesmal ist sie etwas lauter. „… sonst kollabierst du wie grade eben. Das müssen wir unbedingt trainieren!“, redet er weiter auf Levy ein, die auf seine Worte nur nickt und ansonsten mit dem Atmen beschäftigt ist. „Gajeel!“, kommt es von Lily wieder energisch und Gajeel reißt nun endgültig der Geduldsfaden. „WAS?! Siehst du nicht, dass ich ihr gerade etwas…“, fährt Gajeel auf und funkelt seinen Partner an, der ihn nicht ausreden lässt. „Du brennst…“, antwortet Lily trocken und verschränkt die Arme vor der Brust.
Gajeel ist wie erstarrt, während er kurz in der Luft schnüffelt. Es richt eindeutig verbrannt, genau genommen nach verbranntem Haar. Ein kleiner Funke, von Levys Magie, muss an ihn herangekommen sein und glimmt nun an ein paar Haarspitzen. „Ach du SCHEISSE!“, fährt er auf und fasst sich an den Kopf. „Wasser! Sofort! WASSER!“, ruft er unter Panik aus und beginnt auf der Suche nach einer Wasserpfütze zu laufen. „Beruhige dich und bleib stehen! Es ist nur ein kleiner Funken!“, fliegt Lily ihm hinterher und versucht ihn aufzuhalten. So in Panik hat er ihn noch nie erlebt, dabei sind es bloß Haare! Lily würde es verstehen wenn bereits sein ganzer Kopf in Flammen stehen würde, aber bei dem kleinen Flämmchen bräuchte Gajeel wirklich nicht so auszurasten.
„Solid Script: Water!!“, ist Levys Stimme hinter ihnen zu hören. Gajeel hält überrascht im Schritt inne und Lily knallt ihm daraufhin in den Rücken. Im nächsten Moment ergießt sich eiskaltes Wasser über ihnen und schwemmt sie zu Boden.
Keuchend und spuckend rappeln die Beiden sich eine Zeit später wieder auf die Knie und schauen sich zu Levy um. Die Script-Magierin hat ihre Hand noch erhoben und atmet erleichtert aus. „T… tut mir… leid… Ga…“, noch ehe sie ihren Satz vollenden kann, wird ihr schwarz vor Augen. Sie fasst sich an die Stirn und versucht ihren Blick wieder zu fokussieren. Mit einem letzten aufbegehren sich aufrecht zu erhalten, geht sie keuchend zu Boden und bleibt regungslos liegen.

Ein zarter Windhauch, streichelt immer in unnatürlich gleichmäßigen Abständen über ihr Gesicht. Bis gerade eben fühlte sich Levy noch warm und geborgen, als würde sie schlafen. Doch jetzt kriecht auf einmal eine leichte Kälte an ihr empor und lässt sie frösteln. Nur langsam, finden ihre Sinne wieder zu ihr zurück und das Erste das sie vernimmt sind ein paar Geräusche, Vogelstimmen und verzerrte Stimmen in unmittelbarer Nähe.
„Ich hab dir doch , du sollst sie nicht so hart ran nehmen!“, erklingt eine tiefe Stimme mahnend, zu ihrer linken. Aus derselben Richtung, aus der auch dieser zarte Windhauch kommt. „Ich weiß verdammt!“, antwortet eine ebenso tiefe Stimme auf die Erste seufzend. „Ich dachte es würde noch gehen…“, fährt die Stimme fort und Levy meint nur kurz eine leichte Berührung an ihrer Stirn zu fühlen. „Fakt ist, wir haben es übertrieben!“, bringt es die erste Stimme auf den Punkt und erhält nur ein leises „Mhm“ als Antwort. „Sie hat sich bis jetzt aber gut geschlagen“, fügt der Antwortende dann noch hinzu.
„Ja, trotzdem solltest du es etwas langsamer mit ihr angehen, sie ist nicht so im Training wie wir und außerdem ist sie eine Frau“, redet die erste Stimme auf die Andere ein und scheint Erfahrung damit zu haben jemanden zu trainieren. „Was hat das damit zu tun?“, braust die zweite Stimme nun leicht auf. „Egal ob Mann oder Frau, sie ist eine Magierin, sie weiß worauf sie sich einlässt!“, fügt die energische Stimme noch an und erntet ein resigniertes Seufzen. „Du bist viel zu streng…“, kommt die erste Stimme zum Schluss und erhält als Antwort nur ein leises aber einsichtiges murren.
Mit der Zeit klingen die Stimmen immer deutlicher in Levys Ohren und nun dämmert ihr auch wo sie gerade ist. Sie war doch mit Gajeel und Lily im östlichen Wald trainieren. Nur mühsam, schafft sie es sich leicht zu regen und ihre Augen leicht zu öffnen. Mit einem leisen „Mh…“ schlägt sie ihre Augen einen schmalen Spalt weit auf und blickt in die Gesichter von Lily, der ein Taschentuch über ihr schwenkt und Gajeel, der sie beinahe besorgt ansieht.
„Levy? Kannst du mich hören?“, dringt Lilys Stimme zu ihr durch und sie nickt langsam. „Wo… was ist passiert?“, kommt es von der Script-Magierin schwach und benommen. „Du bist umgekippt…“, erklärt Gajeel ihr knapp, während er sie genau mustert. „Du hättest mir sagen müssen, dass du dich heute nicht so gut fühlst“, hängt er seinen Worten an und er klingt wirklich besorgt. Lily verabschiedet sich kurz, um für Levy etwas Wasser vom nahen Bach zu holen.
„Das ist ja komisch… er… er kann ja ganz… nett sein…“, denkt sich Levy im Geheimen und senkt ihren Blick. Da bemerkt sie, dass ihre Beine auf seinem Schoß liegen um sie wegen dem Kreislauf hoch zu lagern. Aber da ist noch etwas und das lässt eine gewisse Hitze in ihr aufsteigen. Er muss sich sein Shirt wohl wegen dem Wasser, das sie vorhin auf ihn niedergelassen hat, ausgezogen haben. Jedenfalls sitzt er Oben-ohne neben ihr und das lässt ihren Puls immens ansteigen. Diese breite und muskulöse Brust wirkt so einladend, so gemütlich und Schutz bietend. Im nächsten Moment wird ihr wieder etwas schwindlig und sie schließt ihre Augen. 
„Hey, alles in Ordnung?!“, holt Gajeels besorgte aber energische Stimme, sie wieder aus ihren Gedanken während er sie leicht rüttelt. „J…ja… es ist nichts… ich hab in der letzten Nacht nur schlecht geschlafen, das ist alles…“, erklärt sie leise, lächelt dabei mild und versucht sich aufzusetzen. „Wohl die Aufregung was?“, lächelt er seltsam verständnisvoll und beobachtet ihre Bemühung sich aufzusetzen. Allerdings gelingt es Levy nicht und so sackt sie wieder kraftlos zu Boden. „Bleib besser noch liegen…“, rät Gajeel ihr, ehe er sie sacht zurück auf den Boden drückt. Levy wehrt sich nicht dagegen, lässt sich zurück sinken und versucht sich zu entspannen.
„Tut mir leid… dass ich deine Haare angesengt habe…“, beginnt sie nach einiger Zeit und schaut mit halb offenen Augen zu Gajeel auf, woraufhin seine Augenbrauen nach oben wandern. „Nix passiert… Hauptsache mit dir ist wieder alles in Ordnung“, antwortet er, während sein Blick immer noch ernst und seltsam sanft auf ihr ruht.
„Warum bist du nur so komisch? Du gibst den wilden und unnahbaren… dabei kannst du auch ganz anders…“, tobt es hinter Levys Stirn, während sie mit glänzenden und seltsam verklärten Augen zu ihm aufsieht. Sie weiß nicht woran sie bei ihm ist, wie er wirklich ist. Aber sie muss gestehen, dass ihr das gefällt. Er ist voller Widersprüche, er ist so geheimnisvoll. Wie eine Figur in einem Roman, den sie erst angefangen hat zu lesen.
„Hier Levy, trink erst mal was!“, unterbricht Lily ihre Gedankengänge und hält ihr die frisch gefüllte Feldflasche hin. Mit Gajeels Hilfe schafft sie es, sich etwas aufzusetzen. Ihre Beine liegen dabei immer noch über seinen Schoß, während er sie mit einer Hand am Rücken abstützt. Sofort ist da wieder dieses Pochen in ihrer Brust und die Hitze bahnt sich ihren Weg in ihre Wangen. „Was ist bloß mit mir los? So bin ich doch sonst nicht…“, denkt sie sich, nimmt dankend lächelnd die Flasche von Lily entgegen und löscht in großen Schlucken ihren Durst.

Mit noch wackligen Knien geht Levy hinter Gajeel her. Sie sind auf dem Rückweg nach Magnolia und passieren gerade das Östliche Stadttor. Ihr Blick ist gesenkt und ein seltsames Gefühl wuchert in ihrer Brust.
„Für heute lassen wir es gut sein“, hatte Gajeel zu ihr gesagt, als sie sich von ihrem Zusammenbruch wieder erholt hatte. „Aber wieso? Ich bin doch wieder fit, wir können ruhig noch ein wenig…!“, hatte sie aufbegehrt. „Weil ich es so sage, deshalb!“, hatte er sie unterbrochen und sein Tonfall war so streng und unnachgiebig, dass sie sich nicht mehr getraut hat etwas dagegen zu reden.
„Ist doch klar… er ist jetzt bestimmt enttäuscht… ich bin eben doch zu schwach… die Prüfung schaffe ich niemals, nicht mal mit seiner Hilfe…“, denkt sie sich und fällt unbewusst immer weiter zurück. Ihre ersten Bedenken scheinen sich zu bewahrheiten. Er wird nur seine Zeit mit ihr verschwenden.
Immer wieder linst Gajeel unbemerkt zu ihr zurück und ahnt schon was in ihr vorgeht. Immerhin hatte sie am Abend zuvor schon auf ihre Bedenken verwiesen. Als Lily seine Aufmerksamkeit erregt, da ihm Levys Verhalten auch aufgefallen ist, nickt Gajeel ihm nur kurz zu. Sogleich fliegt Lily, mit einem kurzen Abschiedsgruß an seinen Partner, voraus und lässt die Beiden allein.
Gajeel bleibt stehen und wartet bis sie aufgeholt hat. Als Levy das bemerkt, hält sie ebenfalls im Schritt inne und schaut mit großen und unsicheren Augen vom Boden auf. Ihre Augen fallen genau in die Seinen und ein seltsamer Schauder läuft ihr den Rücken hinunter. „Wenn du weiter so trödelst, geht vorher noch die Sonne unter“, weist der Schwarzhaarige sie auf die Abenddämmerung hin, die langsam Einzug hält. Levy bringt bei seinen Worten nur ein seichtes Lächeln zustande und Gajeels Blick verengt sich auf ihr. Ihr Lächeln, ist unaufrichtig und aufgesetzt. Nur zögernd setzt sich Levy wieder in Bewegung und obwohl ihr mulmig zumute ist, bleibt sie vor ihm stehen.
„Was ist los? Ist dir nicht gut?“, greift Gajeel auch diese Möglichkeit auf und mustert sie genau. „Nein…es… ist alles in Ordnung… nur…“, antwortet Levy unsicher stammelnd und blickt scheu zu ihm auf. Dass er so fürsorglich ist und sie auch jetzt noch nach ihrem Befinden fragt, macht es ihr umso schwerer.
„Es tut mir leid!“, schießt es aus ihr heraus, ehe sie ihren Kopf wie zu einer Verneigung senkt. Gajeel zuckt dabei unmerklich zusammen während sich sein Blick, mit dem er sie fixiert, weitet und sie fragend ansieht. „Ich glaube ich schaff das nicht… ich werde von der Prüfung zurücktreten“, spricht die Blauhaarige weiter und beißt sich auf die Unterlippe. Sie hat keine Ahnung wie er darauf reagiert.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du so schnell die Finte ins Korn wirfst…“, seine Stimme dröhnt in ihren Ohren und doch meint sie so etwas wie bedauern darin zu hören. „W…was soll ich den machen?!“, fährt sie aufgelöst auf und hebt ihren Blick zu ihm. „Ich bin klein und schwach! Ich kollabiere am ersten Trainingstag… ich habe dich enttäuscht und gegen Fried habe ich ohnehin keine Chance, egal wie sehr du mir hilfst… ich… ich…“, sprudelt es aus ihr heraus und Gajeel lässt sie ausreden.
„Es tut mir Leid…du… vergeudest mit mir nur deine Zeit…“, endet sie kleinlaut und senkt beschämt ihren Blick, während sich ihre Finger in den feinen Stoff ihres Kleides krallen. Tränen brennen in ihren Augen, doch es gelingt ihr sie zurück zu halten. Sie will nicht weinen. Nicht vor ihm.
„Idiotin!“, kommt es von Gajeel knapp und kalt, während er seine Hand hebt und ihr mit dem Finger gegen die Stirn schnippt. „Au!“, fährt Levy auf, die das nicht hat kommen sehen und hält sich die getroffene Stelle. „Was soll den das?!“, funkelt sie ihn empört an, doch im selben Moment wird ihr Gesichtsausdruck wieder weich und weinerlich.
„Hör auf dich selbst so runter zu setzen, verflucht!“, grollt Gajeels Stimme über sie hinweg. „Du bist klein, und weiter? Was sagt das Äußerliche schon über eine Person aus?!“, funkelt er sie an, bremst sich im nächsten Moment aber selbst, als er bemerkt was er im Begriff ist zu tun. Levy schaut immer noch unsicher aber fragend zu ihm auf. „Du bist zwar etwas kurz geraten, aber dafür hast du es hier…“, fährt Gajeel etwas ruhiger fort und tippt mit einem Finger an ihre Stirn.
„Aber ich…!“, begehrt Levy auf, bekommt aber nur Gajeels Finger gegen ihre Stirn gedrückt, wo er ihn hin und her dreht. „KEIN ABER! Wenn du dir wegen dem Grünling Gedanken machst, dann überlass den mir! Von dem bleibt nichts übrig!“, fällt er ihr ins Wort und lässt von ihrer Stirn ab, auf der nun ein roter Abdruck seines Fingers prangt. Levy schaut ihn unsicher an und reibt sich über die geschundene Stelle.
„Du hast alles was du brauchst um diese Prüfung zu packen! Also hör auf hier herum zu heulen!“, murrt der Dragon Slayer, während er die Arme vor der Brust verschränkt und sich etwas von ihr abwendet. Levy schluckt ihre Tränen hinunter. Im Grunde hat er Recht. Warum ist sie nur so ängstlich und unsicher? Warum ist ihr Selbstvertrauen so angeknackst? Ist es wirklich nur die Aufregung? „Ich will also nie wieder hören wie du dich selbst runter ziehst, verstanden?!“, linst er streng zu ihr nach unten und grinst zufrieden als Levy zögernd nickt. „Gut… dann ist das geklärt“, grinst er sie an und strubbelt ihr durchs Haar. „Wie weich…“, schießt es ihm durch den Kopf, als er durch die blauen wirren Haare strubbelt und ihr Duft sich dadurch mehr entfaltet.
„Ich bring dich durch die Prüfung, sei dir da sicher! Ich ramme alle in den Boden die dir im Weg stehen“, verleiht Gajeel seinen Worten Nachdruck und nun blickt Levy ihn mit gerührten und strahlenden Augen an.
„Danke…“, bringt sie leise hervor und wird deutlich rot im Gesicht. „Spar dir das bis zu deiner Absolventenfeier“, hat er gegrinst und von ihrem Kopf abgelassen. „Wir zwei werden es denen schon zeigen…“, bei diesen Worten wird sein Grinsen um eines kampflustiger und Levy lässt sich ein wenig von ihm anstecken. Wie er dieses „Wir“ aussprach, hat ihr Herz allerdings dazu veranlasst einen Sprung zu machen.
„Also dann, sieh zu dass du morgen nicht wieder zu spät kommst!“, wird Gajeel los, während er sich in Bewegung setzt und sich von ihr verabschiedet. „Na… ich hol dich besser ab!“, beschließt er ohne sie zu fragen und hat ihr somit keine Gelegenheit gegeben, überhaupt auf seine erste „Anordnung“ zu antworten. „Und zieh dir was anderes an!“, fällt er ihr wieder ins Wort, worauf Levy ihn perplex und mit einem leisen „Hä?“ auf den Lippen ansieht.
„Ein Kleid eignet sich nicht wirklich zum Trainieren, ich konnte die halbe Zeit dein Höschen sehen“, erklärt er ihr trocken und erinnert sich an etwas Wichtiges. „Ach ja, bring einen Bikini mit!“, trägt er ihr noch auf und entfernt sich von ihr.
Levys Gesicht ist Knallrot und sie ist nicht fähig ein ansatzweise verständliches Wort hervor zu bringen. „Oh Gott… er… er hat… er hat mein Höschen…?!“, tobt es in ihrem Kopf und sie hat das Gefühl, dass ein seltsames Schwindelgefühl sie übermannt. „Einen Bikini?!“, schießt es ihr durch den Kopf und sie will ihm noch hinterher rufen weshalb sie den braucht, aber sie hat noch das Problem, dass sie keine Stimme findet. Im nächsten Moment fällt ihr ein, dass sie nun ganz vergessen hat ihn zu warnen. Männer dürfen das Mädchenwohnheim doch nicht ohne Einladung oder Erlaubnis betreten!

Kommentare:

  1. Es ist super süß, spannend, interessant und teilweise zum todlachen. Ich liebe es^^

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    1. Dankeschön.

      hach... damals hatte ich noch die Gabe "Humor" zu schreiben...

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